Hvar ist eine Bilderbuchstadt und eines der beliebtesten Touristenziele Kroatiens. Die fantastische Architektur des Ortes wird von einer Festung überragt, von der man einen wunderschönen Blick auf den Ort, den Hafen und die umliegenden Inseln hat. In den Gassen und Plätzen Hvar´s kann man den Pulsschlag der Stadt fühlen und gelegentlich auch schon mal den ein oder anderen Prominenten treffe...
n, denn mittlerweile gilt der Ort bei vielen als ähnlich mondän wie St. Tropez oder Monaco.
Hvar ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt und gilt als Partyhochburg. In den Bars und Clubs wird bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert. Entsprechende Geräuschkulisse inklusive. Im Hafen herrscht eigentlich immer Betrieb und während der Sommermonate ist es äußerst schwierig einen Liegeplatz am Kai zu bekommen. Wer Glück hat, macht am Ostkai mit Muringleinen fest. Die Muringleinen sollte man gut durchziehen, da je nach Witterung oder den hohem Verkehrsaufkommen Schwell im Hafen steht. Strom und Wasser sind inklusive.
An der Südwestseite des Hafenbeckens sind einige kostenpflichtige Bojen ausgelegt, die aber auch häufig belegt sind. Ein Marinero holt beim Festmachen die Papiere, die man dann im Hafenbüro wieder abholt und dort auch gleich bezahlt. Ohne Dinghi gestaltet sich die Sache schwierig. Im Hafen und vor der Tankstelle sind Murings für einheimische Boote ausgelegt. Um die Leinen leichter aufnehmen zu können, sind sie häufig an Plastikflaschen gebunden. Diese übersieht man leicht und fängt sich dann die Leine in der Schraube ein.
Das Ankern im Hafenbecken wird meist untersagt, da auf Grund des Platzmangels zu wenig Kette gesteckt wird und größere Yachten beim Anlegen behindert werden.
Überblick über die Liegemöglichkeiten im Hafen von Hvar: 1) Am Stadtkai mit Muringleinen, Strom und Wasser. Der Stadtkai ist jedoch meistens belegt und kleine Yachten haben kaum eine Chance hier einen Platz zu bekommen. Eine telefonische Reservierung mit entsprechender Aufzahlung hilft.
2) Im westlichen Teil der Hafenbucht liegen 6 Einzelbojen, an denen man mit einer Leine um den Bojenring festmacht.
3) Im südwestlichen Teil der Hafenbucht befindet sich ein weiteres Bojenfeld. Mehrere Yachten teilen sich eine Boje, an der man mit Bugleine festmacht. Ferner ist eine Landleine zum Ufer hin auszubringen. Bei starkem Süd- oder Nordwind erfordert das Manöver einige Koordination der Crew, da sowohl Bug- als auch Landleine beide relativ schnell dicht geholt werden müssen.
4) Südlich und südöstlich des Bojenfeldes kann man bei ruhiger Wetterlage auf 12-18 Metern ankern, vorrausgesetzt man hat eine entsprechend lange Kette. Bei aufkommenden Südwind muss man jedoch Anker auf gehen und den Platz verlassen.
5) Im näheren Umfeld des Hafen gibt es verschiede weitere Ankermöglichkeiten (z.B. vor Marinkovac) oder aber die ACI-Marina Palmizana auf Sv. Klement. Von hier fahren regelmäßig Wassertaxen nach Hvar.
Kommentare (0)